Anfängerguide – Teil 1

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Ein gutes Basiswissen ist sehr wichtig. Darum gehen wir im ersten Teil unseres Anfängerguides darauf ein, was Affiliate-Marketing überhaupt beinhaltet. Wir werden uns anschauen, wie es in der Theorie funktioniert, verdeutlichen dies anhand einen Praxisbeispiels und erklären wichtige Begriffe, die jeder Affiliate-Marketingspezialist kennt und verwendet.

 

 TEIL 1
 

Was ist Affiliate-Marketing?

Wikipedia erklärt dies sehr deutlich: Affiliate-Systeme (engl. affiliate „angliedern“) sind internetgestützte Vertriebsarten, bei denen in der Regel ein kommerzieller Anbieter (engl. Merchant oder Advertiser) seine Vertriebspartner (engl. Affiliates oder Publisher) durch Provisionen vergütet. Der Produktanbieter stellt hierbei Werbemittel zur Verfügung, die der Affiliate auf seinen Webseiten verwendet oder über andere Kanäle wie Keyword-Advertising oder E-Mail-Marketing einsetzen kann.

Was Wikipedia hier oben “Affiliates” nennt, nennen wir bei Daisycon “Publisher”. Und zwar, weil Sie der Publisher (Englisch für Herausgeber) Ihrer Website, E-Mail-Datenbank o. Ä. sind.

Es lässt sich also damit zusammenfassen, dass Sie beim Affiliate-Marketing mit Ihrem Medium Geld verdienen können, ohne dabei selber Produkte verkaufen zu müssen.

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Wie funktioniert Affiliate-Marketing?

Beim Affiliate-Marketing werden drei Parteien vom Netzwerk (Daisycon) zusammengebracht: der Advertiser, der Publisher UND der Konsument.

Ein Beispiel, um dies zu verdeutlichen:

Advertiser
Ein Advertiser bietet Dienste und Produkte online an. Der Advertiser hat sich dem Daisycon-Netzwerk angeschlossen und bietet dort Werbematerial an (Banner, Produktfeeds oder Textlinks – Was dies ist, erklären wir später). Lassen Sie uns annehmen, dass der Advertiser (nennen wir ihn “Tees 4 Peeps GmbH.”) hip bedruckte T-Shirts anbietet.

Konsument
Der Konsument ist eine Person, die Produkte online kauft. Das ist einfach. In unserem Beispiel ist der Konsument (wir nennen ihn hier Ferdinand) auf der Suche nach einem tollen und originellen T-Shirt. Er sucht etwas auf Google, liest seinen Lieblingsblog oder schaut sich auf einer Website mit den neuesten Trends um.

Publisher
Ein Publisher ist die Person mit einer Website, die das Werbematerial des Advertisers und die dazugehörenden Links (beide aus dem Daisyconsystem) auf seiner Website eingebunden hat. In unserem Fall nehmen wir den fiktiven Publisher www.superhippetshirts.de.

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Ein Praxisbeispiel

Der Publisher schreibt für seine Website www.superhippetshirts.de einen schönen Text über hippe T-Shirts und was zurzeit trendy ist. Des Weiteren platziert der Publisher das Werbematerial von Tees 4 Peeps (z. B. ein Banner) auf seiner Seite und sorgt dafür, dass der Trackinglink (hierauf gehen wir gleich ein) hinterlegt wird.

Der Konsument, Ferdinand, landet auf der Seite www.superhippetshirts.de und liest besagten Artikel. Er sieht das Banner von Tees 4 Peeps mit einem coolen T-Shirt. “Das ist cool!”, denkt Ferdinand und klickt auf das Banner. Nun wird der Trackinglink aktiviert und Ferdinand wird zum Webshop von Tees 4 Peeps weitergeleitet. Im Webshop von Tees 4 Peeps kauft Ferdinand ein hippes T-Shirt und kommt auf die “Vielen Dank für Ihre Bestellung”-Seite. Auf dieser Bestätigungsseite ist ein (unsichtbarer) Code von Daisycon eingebaut, der jeden Kauf (anonymisiert!) registriert, wenn der Käufer über einen Trackinglink zum Advertiser gelangt ist.

Im System von Daisycon wird der Kauf (anonymisiert) verzeichnet mit dem Hinweis, dass der Ankauf bei www.supervettetshirts.de gestartet ist. Die Transaktion erscheint im Account des Advetisers und im Account des Publishers. Sobald der Advertiser die Transaktion geprüft (Ist die Zahlung des Käufers eingetroffen? Wurde ein Teil der Bestellung zurück geschickt?) und bestätigt hat, wird dies im Account des Publishers sichtbar. Der Advertiser bezahlt die Vergütung an Daisycon und wir zahlen im Anschluss den Publisher aus. So können wir die finanzielle Abrechnung sowohl für Advertiser als auch für Publisher vereinfachen.

Ferdinand bekommt von all dem nichts mit. Er ist einfach nur glücklich mit seinem coolen neuen T-Shirt.

Als Publisher haben Sie über das Daisycon-System Zugang zu vielen Werbemitteln, welche Sie auf Ihrer Website nutzen dürfen. Die Links sind in den Formaten HTML, Javascript, PHP, ASP und Perl verfügbar. Abhängig davon, welche Programmiersprache Ihr System verwendet, können Sie den Link im jeweiligen Format verwenden.

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Der Trackinglink von Daisycon

Der Trackinglink, den Sie im Daisycon-System finden, sieht im ersten Moment ziemlich kompliziert aus, ist jedoch eigentlich sehr logisch aufgebaut. Mit Hilfe dieses Trackinglinks können wir nachvollziehen, welcher Publisher für welchen Advertiser über welches Webemittel Konsumenten weiterleitet. Wenn Sie die Maus über diesen Link bewegen (nicht klicken), sehen Sie unten links in Ihrem Browser folgenden Link:

Dieser ist ein Beispiel eines Trackinglinks, welcher immer aus folgenden Teilen besteht:

ds1.nl bedeutet: Dieser Link wird im Daisycon-System gemessen (gematcht). Achtung: Wir nutzen neben ds1.nl auch noch andere Domains.

Das “wi” steht für die Website-ID und verweist auf das Medium, über welches Sie den Advertiser promoten. Also beispielsweise Ihre Website. Wenn Sie mehrere Medien (Webseiten) bei uns angemeldet haben, erhalten Sie für jedes Medium eine eigene WI-Nummer.

Das “si” steht für submerchant-ID und verweist auf das Programm, welches Sie promoten. Submerchant bedeutet eigentlich “Advertiser”.

Das “li” steht für Link-ID und verweist auf den Link hinter dem Werbemittel, welches Sie zur Promotion einsetzen.

Tipp: Es gibt auch noch andere sogenannte Parameter, die Sie angeben können. Es ist beispielsweise möglich eine Sub-ID (&ws=) oder die Deeplink-URL (&dl=) mitzugeben. Dies ist aber ein Thema für Fortgeschrittene. Für den Anfang reicht es in jedem Falle aus, wenn Sie den Basisaufbau des Trackinglinks mit den beschriebenen Parametern verstanden haben.

Wenn jemand Ihren Link verwendet, sieht das Daisycon-System dies also: Welcher Publisher den Besucher weiterleitet (WI), zu welchem Advertiser wir die Besucher zuordnen müssen (SI) und welches Werbematerial verwendet wird (LI).

Wichtig: Achten Sie beim Platzieren Ihres Links darauf, dass ihr WI immer zu sehen ist. Wenn Sie einen anderen Wert sehen als Ihre WI, dann ist etwas schief gegangen. Sie können dann am besten den Link erneut aus dem System holen.

 

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Wichtige Begriffe

Fachjargon… manchmal ist die Bedeutung sehr logisch, manchmal versteht man überhaupt nichts.
Hier finden Sie eine Liste der wichtigsten und meist vorkommenden Begriffe im Affiliate-Marketing.

Advertiser

Im Kontext des Onlinemarketing ist dies die gewerbliche Partei, die im Internet inseriert. Ein Advertiser wird manchmal auch als Merchant bezeichnet. Dem Advertiser steht der Publisher gegenüber.

Publisher

Ein Publisher ist jemand, der ein Onlinemedium besitzt. Ein Publisher kann über das Daisycon-Netzwerk Advertiser promoten und auf diese Weise Geld verdienen.

Affiliatenetzwerk

Ein Affiliatenetzwerk ist ein Vermittler zwischen Publishern und Advertisern. Eine der wichtigsten Aufgaben eines Affiliatenetzwerks ist das Matchen der Konversionen und dies für sowohl Publisher als auch Advertiser zu veranschaulichen. Des Weiteren sorgt ein Affiliatenetzwerk für das Zuweisen und Ausbezahlen der Vergütung an die Publisher und die finanzielle Berichterstattung. Tatsächlich aber kümmert sich ein Affiliatenetzwerk aber um noch viel mehr.
Das beste Affiliatenetzwerk ist Daisycon – aber das ist nur unsere Meinung.

Matching

Matching ist ein Prozess, bei dem kontrolliert wird, ob eine Transaktion – und damit eine Vergütung – einem Publisher zugewiesen werden kann. Dies geschieht mit Hilfe des Trackingpixels, welches auf der Bestätigungsseite (wird dem Käufer nach Abschluss der Bestellung angezeigt) des Advertisers angerufen wird. Über dieses Trackingpixel kontrolliert ein Affiliatenetzwerk, ob die Transaktion durch einen im Netzwerk angeschlossenen Publisher generiert wurde. Diesem Publisher wird anschließend die Vergütung zugewiesen. Daisycon verfügt über sehr viel Wissen auf dem Gebiet des Matchings. Auf diese Weise können wir sicherstellen, dass wir die richtigen Publisher für ihren Arbeitsaufwand belohnen.

Trackingpixel

Das Trackingpixel ist das Stückchen Code, welches der Advertiser auf seiner Bestätigungsseite implementiert. In dem Moment, in dem ein Besucher eine Transaktion bei dem Advertiser generiert, wird das Trackingpixel aktiviert. Nach Aktivierung des Trackingpixels kann das Affiliatenetzwerk bestimmen, ob der Besucher über einen von seinen Publishern weitergeleitet wurde. Ist dies der Fall, wird dem entsprechenden Publisher die Transaktion zugewiesen.

CPS

CPS ist die Abkürzung für Cost per Sale. Eine CPS-Vergütung wird ausgezahlt, wenn ein weitergeleiteter Besucher einen Kauf auf der Website des Advertisers tätigt.

CPL

CPL ist die Abkürzung für Cost per Lead. Eine CPL-Vergütung wird ausgezahlt, wenn ein Besucher Personenangaben auf der Website des Advertisers hinterlässt. Ein Lead ist zum Beispiel eine Informationsanfrage oder eine Anmeldung für den Newsletter. Der Advertiser nutzt diese Angaben für Marketingzwecke.

CPC

CPC ist die Abkürzung für Cost per Click. CPC ist ein Vergütungsmodell, in dem ein Publisher eine kleine Vergütung erhält für jeden einzelnen Besucher, der auf einen Banner/Textlink des Advertisers klickt.

Nicht jeder Advertiser gibt eine CPC-Vergütung und nicht jeder Publisher darf CPC-Werbung aufnehmen. Im Prinzip haben alle qualitativ hochwertigen Websites Recht auf eine CPC-Vergütung bei Daisycon.

Media

Media ist ein Sammelbegriff für Websites, E-Mail-Datenbänke, Apps, Social Media und Keywordmarketing-Maßnahmen.

 

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Was wissen Sie jetzt?

Zugegeben: Das waren ziemlich viele Informationen. Konnten Sie sich schon alles merken und verinnerlichen? Wenn nicht, empfehlen wir, diesen Teil noch einmal durchgehen. Wie bereits gesagt: Dies ist die Basis des Affiliate Marketing. In den folgenden Teilen werden wir näher hierauf eingehen und auch einen Blick auf Ihren Daisycon-Account werfen.
Kurz zusammengefasst, was Sie jetzt wissen sollten:

  • Sie verstehen die Basis des Affiliate Marketing und können dies anhand eines Beispiels erklären
  • Sie wissen, wie ein Daisycon-Trackinglink aussieht und was die verschiedenen Variablen bedeuten
  • Sie kennen wichtige Begriffe, die Affiliate-Marketingspezialisten verwenden

Treffen diese drei Punkt zu? Dann sind Sie jetzt bereit für Teil 2 unserer Einführung.